15. März 2010
Ehrenamtliche stützen und stärken
Erste Schulung der Ehrenamtsakademie gut angenommen
Foto: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Evangelischen Gemeindezentrum der Johanneskirchengemeinde in Bingen.
Auf großes Interesse stieß die erste Schulung der regionalen Ehrenamtsakademie der Evangelischen Dekanate Ingelheim/Wöllstein im Gemeindezentrum der Johanneskirche in Bingen. Kirchenvorsteher und -vorsteherinnen, zum Teil neu in ihrem Amt, waren unter dem Titel „Hurra, ich bin gewählt – und nun? Das alles muss ich machen“ zusammengekommen, um sich in ihr Aufgabenfeld einzuarbeiten, Wissenswertes zu erfahren und sich gegenseitig auszutauschen. Der Samstagnachmittag stand unter der Leitung von Dr. Ernst-Georg Gäde und Horst Wendel, beide Mitarbeiter des Instituts für Personalentwicklung, Organisationberatung und Supervision (IPOS) der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN).
„Unsere Kirche ist angewiesen auf die Arbeit der Ehrenamtlichen. Sie möchte Ehrenamtliche stützen und stärken. Es gibt viele Bereiche, in denen man ehrenamtlich tätig sein kann. Heute Nachmittag fangen wir mit den Kirchenvorständen der Gemeinden an“, so Projektleiterin Martina Schott bei ihrer Begrüßung. Mit einer Andacht zu Psalm 100 stimmte Dekanin Annette Stegmann die Gruppe ein und machte deutlich, dass das Engagement zum Wohl der Gemeinde geschieht. „Hier kommen die unterschiedlichsten Menschen zusammen. Neue Aufbrüche werden in den kommenden sechs Jahren immer und immer wieder gewagt werden. Welche Ziele und Visionen haben wir dabei? Aber es gibt noch etwas Höheres: Wir haben die Zusage Gottes, unter dessen Schutz wir stehen.“
Aufgaben, Rechte und Pflichten des Kirchenvorstands standen an diesem Nachmittag im Mittelpunkt der Schulung. Über die Rolle des Kirchenvorstands in der neuen Kirchenordnung und den Besuchsdienst als Aufgabe des Kirchenvorstands geht es bei der nächsten Schulung am 6. November in Wörrstadt.
„Es bestand ein reges Interesse am Austausch mit Gleichgesinnten sowie ein
großer Informationsbedarf bei den neuen Kirchenvorständen. Der Auftakt mit 20 Teilnehmern/innen war gelungen. Bereits jetzt gibt es zehn Anmeldungen für November“, zeigt sich Projektleiterin Martina Schott zufrieden.
Als Wunschthemen für weitere Schulungsangebote wurden rückgemeldet: Konfliktmanagement, Projektplanung, über den eigenen Glauben sprechen.
