08. bis 09. Mai 2009

Konflikte, Krisen, Katastrophen - in christlichen Kreisen darf es die doch gar nicht geben - oder?
Bericht über die Präsidestagung 8. bis 9. Mai 2009 in Arnoldshain

Dass es diese in Kirchen- und Dekanatssynodalvorständen aber genauso gibt wie im täglichen Leben war wohl allen Teilnehmenden der Tagung bewusst,  wie schon die Vorstellungsrunde deutlich machte.
Konflikten muss man aber nicht hilflos ausgeliefert sein. So zeigte der Referent Gerd Bauz vom Zentrum Organisationsentwicklung und Supervision der EKHN sachkundig und kompetent , dass häufig  mit einfachen Methoden eine ganze Menge zu klären ist und es nicht notwendigerweise zur Katastrophe kommen muss.

Klärung der verschiedenen Konfliktebenen, der unterschiedlichen Kategorien und der vielfältigen Lösungsmöglichkeiten von Konflikten erweiterte den Horizont aller Teilnehmenden und vermittelte das Gefühl, beim nächsten Konflikt nicht mehr hilflos da stehen zu müssen.
Auch das Lachen  kam nicht zu kurz beim gemeinsamen Arbeiten und dabei wurde deutlich, dass Humor manchmal  ein gutes Heilmittel ist bei Konflikten.
Schließlich kam in einer sehr offenen und intensiven Abschlussrunde zur Sprache, welche Rolle der Glaube spielt, wenn Christen mit Konflikten umzugehen haben.

Die Ehrenamtsakademie führt die Tagung für die Vorsitzenden der Dekanatsynodalvorstände einmal jährlich durch. Das Treffen ist auch ein willkommener Anlass, sich auszutauschen über die ehrenamtliche Leitungsarbeit im Dekanat. Damit wird das eigene Engagement reflektiert und die Freude an der verantwortungsvollen Aufgabe und an der Gemeinschaft gestärkt.
In der EKHN gibt es zur Zeit 47 Dekanate. Diese werden geleitet von dem Dekanatssynodalvorstand. Der Vorsitz ist immer ehrenamtlich besetzt.
Auf der Tagung waren 13 Dekanate vertreten. 

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